Activity – was ist das?

Um Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen, braucht man Geld. Es kommt durch Clubbeiträge, eigene Spenden, aber besonders durch Activities (Aktivitäten) der Club-Mitglieder zusammen. Dies kann ein Benefiz-Konzert, eine Tombola, Glühwein- oder Kuchen-Verkauf oder etwas Ähnliches sein.

Hilfe für blinde Kinder und Jugendliche, die im Landesbildungszentrum für Blinde (LBZ) in Hannover-Kirchrode ausgebildet werden
„Fahren Sie einmal mit einem blinden Jungen Tandem. Erzählen Sie ihm, was Sie sehen; er sagt Ihnen, was er riecht. Wenn Sie dann noch nicht …“

Hilfe für 50 schwerstbehinderte Kinder, die auf dem Julianenhof in Havelberg, Sachsen-Anhalt, von insgesamt fast genau soviel Pflegerinnen im 3-Schichtbetrieb betreut werden.
„Schauen Sie ‚mal, wie interessiert ein querschnittgelähmtes Kind auf ein mit Lichteffekten und bewegten Fischen gefülltes langes Glasrohr sieht und dabei lacht. Wenn Sie dann noch nicht …“

Hilfe für Straßenkinder in Recife (Brasilien). Ein junger deutscher Pastor aus Hannover nimmt dort zeitweise 5 – 8 junge Menschen bei sich auf, die ohne eigenes Zuhause und ohne Ausbildung sind.
„Können wir beiseite stehen, wenn die Chance besteht, durch direkte Hilfe solche Kinder eines Tages zu befähigen lesen zu können, schreiben zu können, arbeiten zu können, um dann ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zu führen?“

Auch im kleinen Maßstab kann man viel Gutes tun. Unser Engagement im Altenwerk Anderten heißt nicht so sehr, viel Geld zu investieren, sondern etwas viel wertvolleres: Zuwendung. Dadurch, daß wir LIONS alten Menschen mit Leseabenden eine Freude machen, wird das LIONS-Motto „we serve“ in idealer Weise verwirklicht.
„Haben Sie schon einmal in die glücklichen Augen älterer Menschen geschaut, die vielleicht im früheren Leben nicht das Glück hatten, dass man Ihnen vorliest? Wenn Sie jetzt noch nichts …“

Die Förderung sozialer Kompetenzen junger Menschen in der Schule steht im Mittelpunkt von Lions-Quest „Erwachsen werden“. Das Programm will die Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I dabei unterstützen, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikative Kompetenz zu stärken, Kontakte und Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag zu begegnen und für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, konstruktive Lösungen zu finden. An dieser überregionalen Activity beteiligen wir uns aus innerster Überzeugung.
„Sie hatten Glück, Ihre Kinder sind drogenfrei. Geben wir etwas von diesem Glück ab, die Gesellschaft wird es uns danken.“

Aber auch ein Einzelschicksal macht betroffen. Über die Zeitung erfuhren wir von dem gesundheitlichen und sozialen Elend einer jungen Frau. Diese Leid kann solche Ausmaße annehmen, daß Hilfe für uns ein Muß war. Besonders hervorzuheben ist, daß hier ein einzelner Lionsfreund die Initiative ergriffen hat, der Club ihn stützt, und er sich mit seiner Frau um dieses Menschenkind persönlich kümmert.
„Gibt es für uns einen glücklicheren Augenblick, als in die ungläubigen Augen eines vom Unglück verfolgten Menschen zu schauen? Machen Sie das doch ‚mal vor Weihnachten. Sie wollen keine anderen Geschenke.“