2010–2015: Neue Wege

2010–2015 · Neue Wege

Hilfe und Gemeinschaft
weiterentwickeln.

Schulprojekte, neue Mitglieder und ein Clubleben im Wandel.

Lionsfreunde beim gemeinsamen Stollenbacken
Gemeinsam in der Dresdner Backstube, November 2011.

Bewährte Hilfe, neue Impulse

Zu Beginn der zehner Jahre konnten wir auf gewachsene Beziehungen und viele gemeinsame Erfahrungen aufbauen. Henning Schulzes Präsidentenjahr 2010/11 verband unser abwechslungsreiches Clubleben mit konkreter Hilfe. Erlöse aus Weihnachtsmarkt und Winter-Jazz-Brunch kamen unter anderem „Neues Land“ und der Hilfe für hungernde Kinder zugute. Solche Veranstaltungen lebten vom Einsatz vieler: vom Präsidium und den Clubbeauftragten ebenso wie von unseren Partnerinnen und den Helfern bei den Activities.

Schulen werden zu Partnern

Unter Stefan Dumke gewann die Unterstützung von Kindern an Schulen an Bedeutung. Ein gesundes Schulfrühstück, Musikpatenschaften und gemeinsame Pflanzaktionen eröffneten Möglichkeiten, Hilfe ganz praktisch werden zu lassen. Uns ging es darum, Kindern bessere Voraussetzungen zu geben und sie zugleich am gemeinsamen Tun zu beteiligen. Aus einzelnen Ideen entwickelten sich Aufgaben, die wir über längere Zeit begleiten konnten.

Was uns bewegt – auch im Club

Dirk Timmermann stellte sein Jahr 2012/13 unter das Motto „Mobilität – Was uns bewegt“. Das passte auch zu den Fragen, die uns im Club beschäftigten. Wie gewinnen wir neue Mitglieder? Wie bleiben unsere Treffen attraktiv? Und wie verteilen wir die Aufgaben so, dass möglichst viele mitwirken können? Wir veränderten den Rhythmus unserer Treffen: Ein offizieller Vortragsabend und eine persönliche Einladung im Monat sollten fachlichen Austausch und freundschaftliches Kennenlernen verbinden. Mit weniger Formalismen und dem gemeinsamen „Du“ wollten wir den Zugang zueinander erleichtern.

Eine Gemeinschaft öffnet sich

Unser Club war als Herrenclub gegründet worden. Über die Jahrzehnte hatten unsere Partnerinnen das Clubleben und die Hilfsarbeit wesentlich mitgetragen. Nun beschäftigten wir uns ausdrücklich mit der Weiterentwicklung zu einem gemischten Club und einem offeneren Verfahren zur Aufnahme neuer Mitglieder. Die Diskussionen des Jahres 2013 waren ein Schritt auf diesem Weg. Uns sollte verbinden, dass wir gemeinsame Werte teilen und bereit sind, uns für andere einzusetzen.

Gemeinsam auf einem guten Weg

Dieter Albacht blickte auf sein Präsidentenjahr 2014/15 mit einem positiven Fazit zurück. Persönliche Einladungen, gemeinsame Besuche und neue Mitglieder bereicherten unsere Gemeinschaft. Zugleich beschäftigten wir uns erneut mit dem Sinn unserer Clubarbeit. Das Bekenntnis zum Helfen gab dem Aktivitätenausschuss neuen Schwung. Die Stollen-Activity, unsere englische Clubfreundschaft und das bevorstehende fünfzigjährige Jubiläum standen für Aufgaben, die Bewährtes mit neuen Möglichkeiten verbanden.

Was diese Jahre verbindet

In diesen Jahren haben wir nicht alles erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir haben immer wieder nach Wegen gesucht, Freundschaft und Hilfsbereitschaft unter veränderten Bedingungen lebendig zu halten. Neue Mitglieder bringen neue Erfahrungen mit; langjährige Freunde geben Wissen und Verbindungen weiter. Beides brauchen wir, wenn aus guten Ideen gemeinsame Arbeit werden soll.

Zusammengestellt von Detlef Lehner nach dem Präsidentenbuch und weiteren Unterlagen zur Clubgeschichte. Aktuelle Clubberichte