Lions reisen nach Salzwedel

Salzwedel, 18.11.2023 – Die diesjährige Clubreise führte die Lions nach Salzwedel, inklusive Besichtigung der Baumkuchenfabrik. Es war ein gelungenes und kulinarisch exquisites Wochenende in Sachsen-Anhalt, dem Lionsfreund Carsten Börner in guter Tradition ein Gedicht gewidmet hat:

Elf Lions fuhren nach Salzwedel,
mit stolzer Brust und klarem Schädel.
Ob das so bleibt, wird sich noch zeigen;
ich weiß, da sind die Lions eigen!

Die erste Klippe war das Buchen,
der Lion war bereits am Fluchen.
Buch ich allein, buchst Du als Gruppe??
Wenn’s klappt, ist allen Alles schnuppe!

Vier Doppelzimmer, ein EZ,
ein APP, das, wenn man wollte,
dem späten Umtrunk dienen sollte,
was jedoch leider nicht geschah,
da Wein nicht kalt zu kriegen war.

Das Haus am See -`ne gute Wahl!
Fluggänse – tausend an der Zahl!
Das Wetter trotz der Jahreszeit,
o. k. – kein Regen weit und breit!

Das Essen: mehr als erste Klasse,
hier isst man Qualität, nicht Masse.
Dem Koch gebührt ein großer Stern!
Wer hier diniert, kommt immer gern.

Das alles gleich am ersten Tag –
was morgen wohl noch kommen mag??
Der Dichter macht erstmal ne Pause
und fährt zur Fortsetzung nach Hause.

Dort folgt am nächsten Tage schon
der Rest der schönen Exkursion.
So können alle davon lesen –
auch die, die nicht dabei gewesen.

Das Frühstück wirklich wunderbar,
fast alles – außer Kaviar,
mit Lachs und Sekt, diversen Eiern,
toll in den Tag hineinzufeiern!
Dann ab zur Baumkuchen-Fabrik,
ein kleiner Laden, aber schick.
Nur Handarbeit am offnen Feuer,
die Ware köstlich, aber teuer.

Salzwedel, mittelgroße Stadt,
die schmuck ist und Geschichte hat,
jedoch nichts Gutes hat erfahren
in fünfzig Sozialismus-Jahren.

Nur wenig Schönes ist erhalten.
Es fehlt die Kraft es zu gestalten
und um Touristen anzulocken.
Das Leben seh` ich hier nicht rocken!

Wir schlenderten durch alte Gassen,
versuchten einen Drink zu fassen,
doch keine Kneipe hatte auf,
nur Baumkuchen-Cafés zuhauf.

Dann um die Ecke zur Kultur,
Radierungen und auch Skulptur.
Der Künstler selbst vor Ort präsent,
auch wenn kein Lion ihn erkennt.

Ein frühes Dinner im „heimart“,
gleich nebenan – das fand ich smart.
Im Haus am See noch ein Glas Wein,
Oder auch zwei, das musste sein.

Am Sonntag früh ein Sprung ins Wasser,
das Wetter kühl und immer nasser.
Sechs Lions wollten schnell nach Hause,
fünf machten noch in Uelzen Pause.

Mir hat der Ausflug gut gefallen.
Ich hoffe sehr – so geht’s Euch allen!

Carsten, November 2023

 

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